Gückelhorn, Wolfgang
Archäologie des 2. Weltkrieges am Mittelrhein
Bodendenkmäler, Bauten und Ruinen erinnern
120 Seiten,
fest gebunden,
73 Karten, 386 Fotos/Abbildungen,
Großformat 23 x 28 cm
Inhaltsverzeichnis
00 Vorwort
Archive, Literatur und Bildquellen 5
01 Infanteriestellungen
Die Erftstellung
Die Erftstellung bei Heimerzheim
Die Brückenkopfstellung Bonn
Amerikanische Infanterie-Stellungen bei Bad Hönningen
Brückenkopfsicherung nach Süden
02 Kampfgebiet Remagen
Die deutsche Brückenkopfstellung Remagen
Die Ludendorff-Eisenbahnbrücke
Der V2-Beschuss der Remagener Brücken
Das Reichsarbeitsdienst- und Wehrertüchtigungslager der HJ
Fliegerabwehrstellungen auf der Erpeler Lei
Munitionsfund am Rathaus in Unkel
Das Kriegsgefangenenlager ?Goldene Meile?
Der Soldatenfriedhof bei Bad Bodendorf
Luftangriffe auf den Großraum Remagen und ihre Folgen
03 Fliegerabwehrstellungen bei Koblenz
Flugwachen und Luftraumbeobachter
Funkmessstellung bei Niederelbert / Ww
Zwei schwere Flakbatterien verschwinden von der Landkarte
04 Feldflugplätze der Deutschen Luftwaffe
Feldflugplatz auf der Mönchsheide bei Niederbreisig
Einsatzflugplatz auf der Birkenhöhe bei Eckfeld
Feldflugplatz Niedermendig
Der geheimnisvolle Flugplatz Ollheim / Straßfeld
Die Segelfliegerschule des Nationalsozialisischen Fliegerkorps (NSFK) bei Kruft
Feldflugplatz Eudenbach / Ww.
Der Feldflugplatz Ailertchen
Der Feldflugplatz Lippe
Der Feldflugplatz Breitscheid
05 Der Westwall in der Eifel
Westwallbunker aus dem Limesprogramm
Panzerhindernisse
06 Die Luftverteidigungszone (LVZ) West
Eine typische Batteriestellung der LVZ West
Die ausgebaute LVZ-Stellung bei Brockscheid
Die ausgebaute LVZ-Stellung bei Vogelsang
LVZ-Stellung Schmidtheim / Dahlemer Binz
Das Munitionsdepot M 8 für die LVZ West bei Rheinbach
Eingestellte Reichsautobahnbaustellen im Kottenforst und nördlich von Koblenz
Schwere Fliegerbombe wird im Sommer 2007 entschärft und geräumt
12 Schlussgedanken
Dank
Ortsregister
Inhalt
Sechs Jahrzehnte nach dem Ende II. Weltkrieges kommen die Zeitzeugen an ihr Lebensende. Der folgenden Generationen bleiben die Bodendenkmäler, Bauten und Ruinen erhalten. Sie erinnern an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Die archäologischen Befunde dieser Zeit begegnen dem aufmerksamen Bürger fast täglich und überall in unserer Heimat, ohne dass man sich der Herkunft und dem Sinn bzw. Unsinn der Anlage bewusst ist. Der Autor versucht ohne Anspruch auf Vollständigkeit eine große Anzahl dieser Denkmäler vorzustellen und zu beschreiben. Dabei gibt er jeweils eine kurze historische Einführung mit zahlreichen historischen Abbildungen zu dem Befund. Anschließend dokumentiert er das heute noch Erhaltene. "Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie lässt sich nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren", so Dr. Richard von Weizäcker am 8. Mai 1985 in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag zum 40. Jahrestages der Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wolfgang Gückelhorn wurde 1947 in Bonn geboren und lebt seitdem in Bad Breisig am Rhein. Von 1968 bis 1970 war er Zeitsoldat und studierte anschließend an der Fachhochschule Koblenz mit dem Abschluss Dipl.-Ing. (FH). Seit 1984 ist er Versicherungskaufmann. Schon in seiner Jugend beschäftigte er sich mit Zeitgeschichte.
Im Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler hat er mehrere Beiträge zur Regionalgeschichte publiziert.
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