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Schumacher, Stefan

Glück gehabt zwischen Pyrenäen und Eismeer 1940-1946

160 Seiten,
Paperback,
6 Fotos,
21 x 12,7 cm

Zur Einführung
Die jüngsten massiven Anschuldigungen aller deutschen Wehrmachtsangehörigen als Menschenschänder und Kriegsverbrecher, machten besonders die jüngeren Generationen hellhörig. Meine nächsten Angehörigen stellten - nach so langer Zeit - neugierige Fragen. Ein Grund dafür mochte sein, daß ich selten und wenig aus der Kriegszeit erzählt habe. Da ich selbst nichts zu verbergen habe, schrieb ich meine Kriegserlebnisse auf.
Zwischen meiner Flucht vor dem Krieg am 10. Mai 1940, dem Tag des Überfalls der nationalsozialistischen Eroberungsarmee auf Belgien und meiner Heimkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft Mitte Februar 1946, lagen fast sechs Jahre.
Trotz einer leichten Verwundung hatte ich viel mehr 'Glück' als Millionen andere. Meine Flucht endete damals vor den Pyrenäen. Dann verschlugen höhere Mächte mich nach Westfalen, in die finnische Arktis, nach Bayern und nach Österreich. Mein letzter Heimaturlaub scheiterte gefahrvoll in Aachen, vor dem stehenden US-Army-Frontabschnitt.
Die letzte Station meiner Gefangenschaft war das Brüsseler Staatsgefängnis "Petit Chateau".
Niemand, der diesen Krieg überlebt hat, kann seine Erinnerungen löschen. So beschäftigen auch meine Erlebnisse immer noch meine Gedanken.
Stefan Schumacher - Eupen 1999

 

10,12 EUR

 

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