Josef Mötz / Joschi Schuy
Vom Ursprung der Selbstladepistole - Repetier- und Selbstladepistolen in Österreich-Ungarn 1884 bis 1918 (Österreichische Pistolen Band 1)
Querformat 30 x 21 cm, gebunden, 872 durchgehend färbige Seiten, ca. 1.800 Abbildungen
Neben einer unüberschaubaren Anzahl an Fachbüchern über deutsche, US-amerikanische und sonstige Pistolensysteme liegt mit diesem Werk nun endlich die lange erwartete Monografie über österreichische Mehrladepistolen vor.
Das Gesamtwerk bietet umfassende Informationen zum Thema wie kein anderes mehrbändiges Waffenfachbuch. Neben der ausführlichen Behandlung sämtlicher Modelle der oben angeführten Pistolensysteme, im Fall ausländischer Systeme jener mit Österreichbezug, wird auf das militärische Waffenwesen im k.u.k. Heer, das Patent- und Beschusswesen, die Vorgeschichte der Repetier- und Selbstladepistole im internationalen Vergleich sowie ausführlich auf die Munition der besprochenen Waffen eingegangen. In den Waffensystemkapiteln finden sich umfangreiche Seriennummerntabellen, Bemerkungen zum Originalfinish der Pistolen sowie eine Unmenge andere bisher noch nie publizierte Daten, Fakten und Abbildungen. Im Anhang werden unter anderem Tabellen zur Identifizierung von Truppen- und sonstigen Formationsstempeln sowie ein ausführliches Literaturverzeichnis zum Thema angeboten.
Dieses Werk über Repetierpistolen- sowie früheste und frühe Selbstladepistolensysteme basiert auf Patentunterlagen, Akten aus dem Wiener Kriegsarchiv, sonstigen ungedruckten Dokumenten aus weiteren staatlichen und privaten Archiven, Primärliteratur sowie der Untersuchung von Realstücken aus den bedeutendsten einschlägigen musealen und privaten Sammlungen Europas und Amerikas. Es ist das Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit der beiden Autoren, die einerseits bisher vollkommen unbekannte Waffensysteme vorstellen und andererseits bei bekannten mit jahrzehntelang in der Waffenliteratur überlieferten Irrtümern, Fehlern und Missverständnissen schonungslos aufräumen. Darüber hinaus werden für durchaus bekannte Pistolensysteme völlig neu hervorgekommene Modelle und Fakten präsentiert, wie z.B. Prototypen, Sonderausführungen, genaue Fertigungszahlen der STEYR-Pistole M. 1912 und der ROTH / KRNKA-Pistole M.7 oder neue Erkenntnisse zu den Systemen BORCHARDT und LUGER. So wie diese werden auch viele andere ausländische Modelle, die einen Österreichbezug aufweisen, besprochen. Den großen heimischen Systemen MANNLICHER, ROTH und STEYR sind jeweils um die 150 Buchseiten gewidmet. Das Werk enthält auf seinen fast 900 durchgängig färbigen Seiten mit an die 1.800 Abbildungen neben einigen unidentifizierten Waffen folgende Pistolensysteme:
Repetierpistolen:
BITTNER
FORTELKA & BRÜLL
FORTELKA & LEITNER
Klubnikoff (Säbelpistole)
KRNKA
KRNKA & RÍHA
LAUMANN
PASSLER
PASSLER & SEIDL
REYES (Säbelpistole)
RIEGER
SCHULHOF
Ungarische Waffenfabrik
VANYEK
Selbstladepistolen:
AUST
BELICZAY
BERGMANN / MARS
BORCHARDT
BRAUSWETTER
CHRONIS
CHYLEWSKI
CLARUS
FROMMER
GLISENTI
HORNUNG (Säbelpistole)
KRAG
KROMAR
KULHANEKLAUMANN
LUGER / PARABELLUM
MANNLICHER
ROTH / KRNKA
ROTH / SAUER
ROTH / THEODOROVIĆ
SCHÖNBERGER / LAUMANN
PIEPER
PIEPER / WARNANT
SALVATOR / DORMUS
SCHWARZLOSE
STEYR / PIEPER
STEYR
SUNNGÁRD
THEODOROVIĆ
TOMISCHKA
In einem Band 2 werden Neuentwicklungen des Ersten Weltkrieges, die österreichischen Pistolensysteme der Zwischenkriegszeit, österreichische Pistolen bei anderen Streitkräften und im Zweiten Weltkrieg, ausländische Dienstpistolen in Österreich sowie die Entwicklungen nach 1945 behandelt werden. Damit reicht die Spanne dieses in wenigen Jahren erscheinenden zweiten Bandes von den „Sturmpistolen“ des Ersten Weltkrieges über die Miniaturpistolen System PFANNL bis zur hochmodernen GLOCK und somit - überschneidend mit Band 1 - von 1914 bis heute…….
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