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Heinkel Strahlflugzeug He 162 "Volksjäger"

1944 stand die deutsche Luftwaffe an einem Scheideweg, denn die eigene Führung suchte verzweifelt nach Möglichkeiten, die alliierte Luftherrschaft mit einer neuen Waffe, wie z. B. dem „Strahljäger“, erfolgreich zu brechen. So entstand im Sommer 1944 das Projekt P 1073, ein kleines Jagdflugzeug mit einem BMW-Strahltriebwerk, aus dem später die He 162 „Spatz“ wurde. Heinkel sicherte sich den von mehreren Firmen umworbenen Auftrag und Wien, das damals zum Deutschen Reich gehörte, wurde zur Drehscheibe der He 162 – Entwicklung. Aus Gründen der Dringlichkeit wurde mit Konstruktion und Musterbau gleichzeitig angefangen. Die Serienfertigung begann mit dem Rollen zum Start des ersten Versuchsmusters. Sie sollte in großen Stückzahlen in Bergwerksstollen und Waldfabriken gebaut werden. Der auf ihr lastende Zeitdruck hinterließ in der Konstruktion zum Teil noch so schwere Mängel, dass oft mehrmalige Änderungen notwendig wurden. Trotz aller Probleme konnte ab April 1945 mit der Auslieferung der ersten He 162 begonnen werden. Mit dem Jagdgeschwader JG 1 „Oesau“ entstand das erste He 162-Einsatzgeschwader der Luftwaffe, das bereits Mitte April 1945 seine ersten Einsätze flog. Wenige Wochen später war der Krieg zu Ende und alle Anstrengungen vergebens. Nicht verschwiegen werden sollen auch die fürchterlichen Bedingungen, unter denen der neue Strahljäger Gestalt annahm, denn nur mit Tausenden von Häftlingen und Zwangsarbeitern gelang es, in diesen wenigen Monaten ca. 200 He 162 fertigzustellen. Dieses Buch beinhaltet neben einer sehr fundierten Beschreibung auch eine ausführliche Dokumentation zur Geschichte des „Volksjägers“ He 162, die heute noch zu den faszinierendsten Themen der deutschen Luftfahrtgeschichte gehört.

Format 21 x 28,5 cm, 320 Seiten mit ca. 300 Fotos, gebunden

 

39,80 EUR

 

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