Sturmtruppen
Der Autor
Dr. M. Christian Ortner
Über das Buch
Farbbildband, 320 Seiten, ca. 850 Fotos und Abbildungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag. Format: 29,5 x 26 cm
Inhalt
Österreichisch-ungarische Sturmformationen und Jagdkommandos im Ersten Weltkrieg - Kampfverfahren, Organisation, Uniformierung und Ausrüstung. Die Sturmtruppen zählten zu den Eliteformationen der österreichisch-ungarischen Armee und prägten nachhaltig das Bild des Soldaten des Ersten Weltkriegs im Stellungskrieg und Grabenkampf. Intensiv ausgebildet und zu körperlichen Höchstleistungen fähig, wurden die Sturmtruppen stoßtruppartig eingesetzt. Sie hatten im Stellungskrieg feindliche Hindernisse zu beseitigen, Feldwachen entweder durch Handgranaten oder im Nahkampf mit Dolch und Grabenkeule auszuschalten und dadurch der nachfolgenden Angriffstruppe das Erreichen des Angriffszieles zu ermöglichen. Mit Stahlhelm, Stutzen und Handgranate bewaffnet, von Maschinengewehren, Sturmpistolen und Infanteriegeschützen unterstützt, versinnbildlichte der Sturmsoldat des Ersten Weltkriegs letztlich den „modernen" Soldaten des 20. Jahrhunderts. Dieser eindrucksvolle Bildband zeigt auf mehr als 850 Farbfotos und zeitgenössischen Aufnahmen Einsatztaktik, Kampfverfahren, Organisation, Uniformierung und Ausrüstung der österreichischen Sturmtruppen im Ersten Weltkrieg. Brillante Fotoaufnahmen von Sturmpistolen, Maschinengewehren, Minenwerfern, Infanteriegeschützen, Flammenwerfern und Fernmeldemitteln geben einen eindrucksvollen Überblick über Bewaffnung und Ausrüstung der Elite der k.u.k. Armee. Diese seltenen, im Buch abgebildeten Objekte stammen vorwiegend aus den Beständen des Heeresgeschichtlichen Museum Wien. Den österreichischen Sturmtruppabzeichen ist in diesem Buch ein umfangreiches Kapitel gewidmet, welches nicht nur ihre Entstehungsgeschichte aufzeigt, sondern mit über 100 Originalen und Trägerfotos die bisher größte, jemals publizierte Anzahl derartiger Abzeichen anschaulich dokumentiert. Großformat. 320 Seiten. Englische Fassung.
Dr. M. Christian Ortner
Jahrgang 1969, Mag. phil., Dr. phil., Militärhistoriker und Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, Milizoffizier, Mitglied der Wissenschaftskommission beim BMLV und der Österreichischen Kommission für Militärgeschichte, Vorstandsmitglied von ICOMAM, des Österreichischen Museumsbundes, der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde etc. Bereits zahlreiche Publikationen zur österreichischen Militärgeschichte, u.a. „Mit SMS Zenta in China“, „Des Kaisers Rock“, „Mit blankem Säbel“ und „Sturmtruppen“. Gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt: Die österreichische bzw. österreichisch-ungarische Armee 1848 bis 1918.
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