Die k.k. Landwehr-Gebirgstruppen
Die Autoren
Dr. M. Christian Ortner, Hermann Hinterstoisser, Erwin A. Schmidl, Winfried Beimrohr, Meinrad Pizzinini
Über das Buch
Farbbildband, 320 Seiten, ca. 850 Fotos und Abbildungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag. Format: 29 x 26,5 cm
Inhalt
Geschichte, Uniformierung und Ausrüstung der österreichischen Gebirgstruppen von 1906 bis 1918. Der erste Hochgebirgskrieg der Weltgeschichte entbrannte vor 90 Jahren an der Südwestgrenze Österreich-Ungarns. Erst knapp vor dem Ersten Weltkrieg hatte sich die Donaumonarchie dazu durchringen können, eigentliche Gebirgstruppen aufzustellen. Zu jener Zeit hatte sich der Alpinismus bereits einen festen Platz in der internationalen Sportwelt und als Tourismusfaktor gesichert, bemerkenswert waren die Verflechtungen zwischen zivilen Errungenschaften und deren militärischer Anwendung. Das Buch zeigt die militärisch-organisatorischen Voraussetzungen für die Errichtung der k.k. Landwehr-Gebirgstruppen ebenso, wie die Entwicklung spezieller Uniformen und Ausrüstung für den Einsatz in den Bergen oder Besonderheiten der Kampfverfahren im Gebirgskrieg. Der Minenkrieg im Hochgebirge, der Kampf im Gletscher, die Entwicklung des Seilbahnwesens und kurze Biografien bemerkenswerter Persönlichleiten wie Dr.Julius Kugy oder Hauptmann Lechner, dem eine abenteuerliche Flucht aus Kriegsgefangenschaft in Sibirien über China und Nordamerika gelang, runden das Buch inhaltlich ab. Besonders der speziellen Adjustierung und den Abzeichen der k.k. Gebirgstruppen ist in diesem Bildband auf ca. 1000 Fotos und Abbildungen breiter Raum gewidmet. Großformat. 320 Seiten.
Dr. M. Christian Ortner
Jahrgang 1969, Mag. phil., Dr. phil., Militärhistoriker und Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, Milizoffizier, Mitglied der Wissenschaftskommission beim BMLV und der Österreichischen Kommission für Militärgeschichte, Vorstandsmitglied von ICOMAM, des Österreichischen Museumsbundes, der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde etc. Bereits zahlreiche Publikationen zur österreichischen Militärgeschichte, u.a. „Mit SMS Zenta in China“, „Des Kaisers Rock“, „Mit blankem Säbel“ und „Sturmtruppen“. Gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt: Die österrei-chische bzw. österreichisch-ungarische Armee 1848 bis 1918.
Hermann Hinterstoisser
Geboren 1956; verheiratet und Vater dreier Kinder; Studium der Fostwirtschaft; Reserveoffiziersausbildung im Österreichischen Bundesheer, u.a. 1977 bis 1989 als Fernmeldeoffizier in einem Osttiroler Jägerbataillon. Mitbegründer des "Salzburger Wehrgeschichtlichen Museums"; Mitglied des Redaktionsstabes der militärhistorischen Fachzeitschrift "Pallasch"; Autor zahlreicher militärhistorischer und uniformkundlicher Katalogbeiträge und Aufsätze in in- und ausländischen Fachzeitschriften. Verfasser zahlreicher heeres- und uniformkundlicher Buchpublikationen.
Erwin A. Schmidl
Geboren 1956 in Wien; Studium der Geschichte, Völkerkunde und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Dr. phil. 1981; Univ.-Doz. für neuere Geschichte und Zeitgeschichte (Universität Innsbruck) 2001. Seit 1981 in verschiedenen Funktionen im Bundesministerium für Landesverteidigung tätig; derzeit Leiter des Fachbereichs Zeitgeschichte am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie Wien, Hofrat. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Ausstellungen zur Militär- und politischen Geschichte insbesondere des 19. und 20. Jahrhunderts. Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck, Wien und Pretoria, Lehrveranstaltungen und Betreuung von Diplomanaden und Dissertanten an den Universitäten Innsbruck, Graz und Wien seit 1996. Präsident der österreichischen Gesellschaft für Heereskunde und Generalsekretär des Österreichischen Historikerverbandes.
Winfried Beimrohr
Geboren 1949 in Lienz; Besuch des dortigen Bundesrealgymnasium; 1968/69 Präsenzdienst als Einjährig-Freiwilliger in Saalfelden und Lienz und in Folge Unteroffizier und Offizier der Reserve im Kader diverser Jägereinheiten des österreichischen Bundesheeres; Studium der Geschichte und Germanistik in Innsbruck; abgeschlossen mit der Promotion zum Dr.phil; Besuch der Bayerischen Archivschule in München; seit 1981 beschäftigt als Archivar am Tiroler Landesarchiv in Innsbruck; Schwerpunkt der wissenschaftlichen Publikationen liegt auf der Verwaltungs- und Rechtsgeschichte Tirols.
Meinrad Pizzinini
Geboren 1943 in Lienz, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck; 1968 Promotion zum Doktor der Philosophie. Seit 1969 Leiter bzw. Kustos der Historischen Sammlungen am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck, seit 1986 Leitung des Tiroler Kaiserschützen-Museums. 1985 Habilitation zum Universitätsdozenten für "Kulturgeschichte Europas unter besonderer Berücksichtigung Tirols". Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Kulturgeschichte Tirols; Durchführung von zahlreichen Ausstellungen im Ferdinandeum und Museum im Zeughaus sowie wesentliche Mitarbeit an mehreren Tiroler Landesausstellungen.
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