Die französische Armee (Band 2)
im Ersten Weltkrieg – 1914 bis 1918
Über das Buch
Farbbildband, 640 Seiten, ca. 1700 Fotos und Abbildungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag, Format: 29,5 cm x 26 cm
Die Autoren
Laurent Mirouze, Stéphane Dekerle
Inhalt
In diesem 640 Seiten umfassenden Pracht-Bildband wird die Entwicklung der Uniformierung, Bewaffnung und Ausrüstung der französischen Armee vom Herbst 1914 bis zum Waffenstillstand 1918 dargestellt; also von der Einführung der horizontblauen Uniformfarbe (Bleu horizon), die so typisch für den französischen Soldaten während der Schlacht von Verdun war, über die Einführung des Adrian-Stahlhelms bis hin zum Gaskrieg und dem Einsatz der Panzerwaffee. Dieses Buch vervollständigt also den 2007 erschienenen Band über die französische Armee bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges und stellt somit die Fortsetzung, also den Band 2 dieses Werkes, dar.
Eine Vielzahl originaler Uniformen, Kopfbedeckungen, Bekleidungsstücke, Waffen und Ausrüstungsstücke aus dem Musée d l’Armée in Paris, aus anderen namhaften Museen und umfangreichen privaten Sammlungen wurden für dieses Werk fotografiert, um dem Leser ein möglichst breites Bild des Heeres der Grande Nation zu geben. Der Zugang zu diesen einzigartigen Sammlungen und die Erschließung von Archiven haben z. T. gänzlich Unbekanntes zu Tage gefördert. Auch können dem Leser beeindruckende und nie zuvor publizierte zeitgenössische SW-Fotos sowie 10 originale Farbaufnahmen aus dem Krieg (Autochromes) präsentiert werden. Diese veranschaulichen die unterschiedlichsten Themengebiete wie Luftfahrt, Grabenpanzerungen oder der gerade im Ersten Weltkrieg wichtige Gasschutz, hier aus dem Museum der Sanitätstruppen in Val-de-grâce. Ein außergewöhnliches Kapitel ist dem französischen Adrian-Stahlhelm gewidmet, dessen Entwicklung eine große Errungenschaft für die Soldaten bedeutete. Es werden aber auch Auszeichnungen, wie beispielsweise die Marschallsstäbe von Foch, Petain und Joffre, gezeigt. Uniformen berühmten Persönlichkeiten und Offiziere, die hier zum ersten Mal unter optimalen fotografischen Bedingungen der Öffentlichkeit gezeigt werden, runden ebenso wie persönliche Gegenstände aus dem Besitz bedeutender französischer Fliegerasse das Bild ab.
Lassen Sie sich mit diesem Buch durch die Entwicklung der Uniformierung und Ausrüstung der französischen Armee im Ersten Weltkrieg führen!
Laurent Mirouze
Geboren 1964, arbeitet nach seinem Jura- und Publizistikstudium seit 1983 mit der Zeitschrift "Militaria Magazine" zusammen, wo er zahlreiche Artikel über die Bewaffnung und Uniformen der französischen Armee veröffentlicht. 1990 Veröffentlichung von zwei Sammelheften über die Infanteriesoldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges, die in vier Sprachen übersetzt werden. Tätigkeit als Sachverständiger bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften und Experte für Auktionshäuser im Bereich Militaria und historische Objekte. Heute als Antiquitätenhändler tätig, veröffentlicht er als Co-Autor beim Verlag Militaria ein Werk über die französische Armee von 1914 bis 1918, welches in zwei Bänden erscheint.
Stéphane Dekerle
Geboren 1962, entscheidet sich nach seinem Abitur im naturwissenschaftlichen und mathematischen Zweig recht schnell für eine militärische Karierre und tritt 1982 in die französische Militärakademie St. Cyr ein. Nach seiner Ausmusterung als "Géneral de Monsabert" tritt er der Gendarmerie bei, die zwar als zivilie Polizeitruppe auftritt, jedoch militärischen Status besitzt. Dekerle, der aus dem ehemaligen Invasionsgebiet im Norden Frankreichs stammt und mit den Familienerinnerungen an die deutsche Besetzung von 1914 bis 1918 aufgewachsen ist, interessiert sich leidenschaftlich für die Geschichte des Ersten Weltkireges und sammelt alle Souvenirs, die aus dieser Epoche stammen. Derzeit Oberst und Kommandant der Gendarmerie des Départment Nord Lille, veröffentlicht er als Co-Autor beim Verlag Militaria ein Werk über die französische Armee von 1914 bis 1918, welches in zwei Bänden erscheint.
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