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Des Kaisers Bosniaken

Die bosnisch-herzegowinischen Truppen in der k. u. k. Armee

Über das Buch
352 Seiten, ca. 600 Fotos, Abbildungen und Tabellen; Format: Höhe 29,5 cm x Breite 26,0 cm (geschlossenes Buchformat)

Die Autoren
Hermann Hinterstoisser, Erwin A. Schmidl, Christoph Neumayer, Helmut Wohnout

Inhalt
Bosnien-Herzegowina wurde durch Österreich-Ungarn 1878 ( vor 130 Jahren) besetzt, im Jahr 1908 (vor 100 Jahren) annektiert und war bis 1918 (also vor 90 Jahren) Teil der Donaumonarchie. Dieser 352 Seiten und fast 600 Fotos umfassende Farb-Bildband gibt einen Überblick über die Bosniaken in der österreichisch-ungarischen Armee und ihre militärhistorische Vergangenheit unter österreichisch-ungarischer Verwaltung. Beginnend bei den politischen und militärischen Hintergründen für die Okkupation über den Verlauf der Annexion bis hin zum Ende des Ersten Weltkrieges führt Sie dieses Buch in eine damals als exotisch geltende Welt.

Die Bosniaken, die in der k.u.k. Armee als Elite galten und die von den vielen Einheiten der österreichisch-ungarischen Armee wegen ihrer Uniformierung – mit dem Fez als Kopfbedeckung – besonderes Augenmerk auf sich zogen, stehen dabei im Mittelpunkt.
Dieser reich illustrierte Bildband gibt aber auch einen detaillierten Einblick in die Uniformierung, Ausrüstung und Bewaffnung der Bosniaken, von der Aufstellung der bosnisch-herzegowinischen Infanterie- und Jägertruppen bis hin zu deren Einsatz im Ersten Weltkrieg 1914-1918. Weiters verleihen Kurzbiographien von namhaften Persönlichkeiten, die bei den Bosniaken dienten, wie z.B. dem ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Dr. Adolf Schärf, der Alten Armee ein Gesicht.

Vom Feind gefürchtet, von den Kameraden wegen ihres Kampfgeistes geschätzt, waren die bosnisch-herzegowinischen Truppen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges ein verlässlicher Bestandteil der österreichisch-ungarischen Armee.
Das Buch – erstellt in Zusammenarbeit mit dem Heeresgeschichtlichen Museum Wien, dem Österreichischen Bundesheer und dem Armeemuseum Budapest sowie privater Sammler, versteht sich insbesondere auch als religions- und völkerverbindendes Projekt.

Hermann Hinterstoisser
Geboren 1956; verheiratet und Vater dreier Kinder; Studium der Forstwirtschaft; Reserveoffiziersausbildung im Österreichischen Bundesheer, u. a. 1977 bis 1989 als Fernmeldeoffizier in einem Osttiroler Jägerbataillon. Mitbegründer des „Salzburger Wehrgeschichtlichen Museums“; Mitglied des Redaktionsstabes der militärhistorischen Fachzeitschrift „Pallasch“; Autor zahlreicher militärhistorischer und uniformkundlicher Katalogbeiträge und Aufsätze in in- und ausländischen Fachzeitschriften. Verfasser zahlreicher heeres- und uniformkundlicher Buchpublikationen.

Erwin A. Schmidl
Geboren 1956 in Wien; Studium der Geschichte, Völkerkunde und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Dr. phil. 1981; Univ.-Doz. für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte (Universität Innsbruck) 2001. Seit 1981 in verschiedenen Funktionen im Bundesministerium für Landesverteidigung tätig; derzeit Leiter des Fachbereichs Zeitgeschichte am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie Wien, Hofrat. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Ausstellungen zur Militär- und politischen Geschichte, insbesondere des 19. und 20. Jahrhunderts. Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck, Wien und Pretoria, Lehrveranstaltungen und Betreuung von Diplomanden und Dissertanten an den Universitäten Innsbruck, Graz und Wien seit 1996. Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde und Generalsekretär des Österreichischen Historikerverbandes.

Christoph Neumayer
Geboren 1966, Mag. phil.; Studium der Geschichte und Kommunikationswissen¬schaft an der Universität Wien, Diplomarbeit zum Thema „Der Islam in Österreich-Ungarn 1878–1918“. Absolvent des Hochschullehrgangs „Post Graduate Management“ der Wirtschaftsuniversität Wien; derzeit Bereichsleiter Marketing & Kommunikation der österreichischen Industriellenvereinigung. Lektor an der Universität Salzburg/Fachbereich Kommunikations¬wissenschaft und Universität Wien/Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft; diverse historische und gesellschaftspolitische Veröffentlichungen. Sammlungsgebiete „Bosniaken“ und k. u. k. Luftfahrtruppe.

Helmut Wohnout
Geboren 1964 in Wien; Studium der Geschichte und der Politikwissenschaften an der Universität Wien und der Georgetown University, Washington D.C.; Mag. phil 1987; Dr. phil 1991. Seit 1992 im österreichischen Bundesdienst tätig, derzeit Abteilungsleiter im Bundespressedienst, Ministerialrat. Zahlreiche Publikationen und Beiträge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Geschäftsführer des Karl-von-Vogelsang-Instituts zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich.

 

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